Matthias singt

Seit Herbst 2020 habe ich den Liedermacher in mir entdeckt. Viele Jahre davor hatte ich die Idee, Lieder zu schreiben und habe es dann einfach mal probiert. Seitdem kann ich nicht damit aufhören. Es hat mich selbst erstaunt, was ich da singe. Nebenbei lerne ich Gitarre. Perfektion kann  ich nicht bieten. Der Zauber des Anfangs sozusagen. Insgesamt sind die Songs leichter und zugänglicher geworden. Vielleicht singe ich mir ja tatsächlich was von der Seele. "Papa Mondstaub" ist ein Arbeitname. Keine Ahnung, ob ich dabei bleibe. "Matthias Jung" klingt doch irgendwie auch cool.


Mensch von Beruf

Das Lied war erst Teil eines sehr langen Songs. Und es ist wie beim Regenwurm: ein harter Schnitt und beide Teile leben.


Dudelhallelujah

Mein allererstes Lied - frisch überarbeitet. Eine gut gelaunte Abrechnung mit dem Achtsamkeitskult.


Lilli

Ein Lied über das Altwerden und das was danach kommt


Uboot

Es ist schon toll, Atlantis zu entdecken. Aber die Einsamkeit im Meer ist auf Dauer so eine Sache.
Zeit, Gemüse anzubauen.


Dämonen in den Bäumen

Ein sonderbares Lied und das darf es auch sein, finde ich. Das Bild vom Inneren Garten habe ich schon lange.

Es ist eines der frühen Lieder - es hieß erst "Styropor". 


Auf der Grillparty

Wer kennt das nicht? Eine Feier auf der jeder nur sein Ego zur Schau zu stellen scheint.


Sonja

Mein zweites Liebeslied. Es ist aus einer experimentellen Akkordfolge entstanden.


Schienenersatzverkehr

Ein Lied, in dem ich mal mit gar nichts hadere. Ich bin tatsächlich mal mit dem Schienenersatzverkehr Richtung Greifswald gefahren (nicht weit von Stralsund) und war in dieser wunderbar entrückten Stimmung, während es draußen regnete. Klar hat das Universum ein Bewusstsein. Zumindest auf langen Busfahrten.


Hey Maike

Dieses Lied ist eines meiner ersten und hat viele Metamorphosen durchlaufen. Es hieß ursprünglich "Wir lieben Lebensmittel". Ein großes Thema von mir ist, dass Menschen irgendwie in ihrem Alltag verschwinden. Netflix & Co helfen dabei, sich bei Laune halten, wenn man gar nicht mehr so richtig da ist.


Papa Garage

Leider bin ich Papa Garage nie begegnet. Das sentimentale Lied war plötzlich einfach da.